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Hautkrebsvorsorge

Hier zunächst Informationen zur Hautkrebsvorsorge!

Als Zusatzleistung zur allgemeinen Hautkrebsvorsorge bieten wir die weltweit führende Videodiagnostik, den Fotofinder, an. Die Kosten werden von den privaten Krankenvericherungen in den allermeisten Fällen übernommen, aber auch für gesetzlich Versicherte ist diese sinnvolle Ergänzung zur Regelleistung erschwinglich.



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2m2-haut.de

www.2m2-haut.de „Deine Haut. Die wichtigsten 2m2 Deines Lebens.“ Unter diesem Motto haben die gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherungen eine gemeinsame Vorsorgekampagne gestartet. Das Ziel: weniger: Hauterkrankungen.



Photodynamische Therapie

Mit der photodynamischen Therapie (PDT) können Hautkrebse und ihre Vorstufen ohne Operation und narbenfrei entfernt werden. Bei dieser Therapie werden die erkrankten Hautareale mit einem speziellen intensiven Licht bestrahlt, wobei die erkrankten Hautzellen vorher in besonderen Maße für dieses Licht sensibilisiert werden. Nach der Therapie werden die kranken Hautzellen innerhalb von Tagen bis Wochen abgestoßen und durch gesunde und frische Zellen ersetzt. Üblicherweise entstehen keine Narben bei der Behandlung.

Wann wird die PDT eingesetzt?
Diese neue Therapie kann bei Basaliomen und bei aktinischen Keratosen eingesetzt werden. Bei einem Basaliom handelt es sich um einen häufigen Hautkrebs, der zwar an Ort und Stelle aggressiv wächst, aber keine Töchtergeschwülste setzt. Dieser Krebs muß gründlich entfernt werden, was bislang nur durch operative Verfahren möglich war.

Bei aktinischen Keratosen handelt es sich um Hautschäden, aus denen häufig nach Jahren andere Typen von Hautkrebsen (Spinaliome) hervorgehen. Eine gründliche vorbeugende Behandlung ist daher angezeigt. Mit der PDT steht erstmals eine Therapie zur Verfügung, die auch großflächig betroffene Areale sanieren kann.

Wie wird die PDT durchgeführt?
Es erfolgen 2 Behandlungen, die im Abstand von 1-2 Wochen durchgeführt werden. In der ersten Sitzung werden zunächst oberflächliche Krusten abgetragen, anschließend eine Creme aufgetragen. Diese Creme macht die kranken Hautzellen für die nachfolgende Lichtbestrahlung empfindlich. Nachdem die Creme mehrere Stunden unter Abdeckfolie eingewirkt hat, wird die betroffene Hautregion mit einem starken, kalten Rotlicht etwa 10 Minuten bestrahlt. Bei der Behandlung merkt der Patient ein Kribbeln, zum Teil auch einen Schmerz, deshalb wird die Einnahme eines Schmerzmittels 1 Stunde vor der Belichtung empfohlen.

Wie ist der weitere Verlauf?
Nach der Behandlung sollte der Patient starke Sonne meiden. Es kommt zur Abstoßung des kranken Gewebes, was der Patient als Rötung, Schwellung und Krustenbildung bemerkt. In den meisten Fällen sind diese Nebenwirkungen innerhalb von 1-2 Wochen nach der zweiten Behandlung abgeklungen. Danach sind die kranken Zellen durch gesundes Gewebe ersetzt, Narben sind üblicherweise nicht zu sehen.

Welche Alternativen gibt es zur PDT?
Verschiedene Alternativen stehen zur Verfügung, so dass immer im Einzelfall entschieden wird, ob die PDT angewendet werden sollte.

Üblicherweise werden sonst operative Verfahren, bei oberflächlichen Herden auch starke Vereisungen eingesetzt. Bei diesen Verfahren besteht ein deutliches Narbenrisiko. Bei operativen Verfahren kann bei mikroskopisch kontrollierter Therapie häufig eine vollständige Entfernung sichergestellt sein, die Erfolgsquote der PDT liegt aber auch bei über 80%.

Eine Vereisungsbehandlung ist günstig für kleine ausgewählte Herde, da das hiermit verbundene Narbenrisiko tolerabel ist. Alternativ kann durch Cremes mit hornlösenden und antientzündlichen Zusätzen versucht werden, eine Weiterentwicklung der Herde zu bremsen.

Möchte man bei einer Therapie nicht nur die sichtbar geschädigten Bereiche entfernen, sondern auch die in der Umgebung liegenden, noch nicht sichtbaren Schäden, ist die PDT zu bevorzugen. Hierbei können ausgedehnte Areale bei minimalen Narbenrisiko in 1-2 Sitzungen komplett entfernt werden. Besonders empfehlenswert ist auch die Behandlung von Lokalisationen, an denen Operationen nur unter erschwerten Bedingungen möglich sind (z.B. Nase, Ohren etc.). Als Alternative zur PDT ist die lokale Behandlung mit einem neuen Immunmodulator (Imiquimod, unter dem Namen Aldara im Handel) zu nennen. Diese Behandlung ist ähnlich erfolgreich, zieht sich jedoch bei etwas geringeren Kosten über Monate hin.

Bezahlen die Krankenkassen die Behandlung?
Gute Behandlungsergebnisse sind in zahlreichen Studien belegt. Derzeit gilt die PDT jedoch als unwirtschaftlich, da die Bestrahlungsgeräte und die lichtsensibilisierenden Substanzen teurer sind, als für die operative Entfernung gezahlt wird. Aus diesem Grunde werden die Therapiekosten nur von den privaten Krankenkassen übernommen. Hier ist anzumerken, dass neue alternative Therapien für die kassenärztliche Medizin erst sehr spät zugelassen werden.



wIRA-Therapie bei Warzen

Was sind Warzen und wie gefährlich sind sie?
Alle echten Warzen entstehen durch eine Ansteckung mit Viren. Man infiziert sich durch den direkten Kontakt mit anderen Menschen, z.B. bei einem Schwimmbad- oder Sauna-Besuch.
Das Virus heißt humanes Papillomvirus (HPV) und verursacht meist gutartige Wucherungen. Es setzt sich gerne an schwächer durchbluteten Hautstellen wie Händen und Füßen fest. Dort gibt es Sohlen- und Dornwarzen, während sich Feig- oder Feuchtwarzen fast ausschließlich im Genitalbereich finden.
Warzen sind eine zwar lästige, aber gutartige Hautkrankheit. Es gibt auch Stellen, an denen sie sehr schmerzhaft sein können, z.B. unter den Nägeln oder an der Fußunterseite. Nach Schätzungen leiden in Deutschland ca. 15 % der Bevölkerung an Warzen. Das Risiko, sich während der Lebenszeit mit Warzen zu Infizieren, wird auf 80 % geschätzt.
Eine Warzenbehandlung ist sinnvoll, um einer weiteren Verbreitung des Virus vorzubeugen und sich und andere Menschen vor einer Ansteckung zu schützen. Oft sind es auch ästhetische Gründe, die eine Behandlung wünschenswert machen.

Behandlungsmöglichkeiten:
Warzen sind schwer zu behandeln. Sie werden vom Arzt durch Vereisung (Kryotherapie), mit dem Laser oder einem Skalpell entfernt. Daneben gibt es Lösungen zur eigenen Anwendung, mit denen die Warzen verätzt oder anderweitig anti-viral behandelt werden können. Alternative Behandlungsmethoden mit teils unklarer Wirkungsweise sind Thujatinktur, Akupunktur und Hypnose.
Trotz dieser großen Breite ist das Therapiespektrum bei Warzen unbefriedigend. Hohe und zuverlässige Heilungsraten werden nur schwer erreicht: Manchmal treten die Warzen schnell wieder auf oder die Behandlung ist schmerzhaft oder hinterläßt häßliche Narben.
Eine neue Therapiemethode, die weitgehend schmerzfrei abläuft, sehr wirksam ist und keine Narben hinterlässt, wurde in den vergangenen Jahren von Hautärzten entwickelt. Es handelt sich um die Behandlung mit wassergefiltertem Infrarot-A-Licht, abgekürzt wIRA.

Wirkungsweise der wIRA-Therapie:
Mit wIRA sind ganz bestimmte Anteile aus dem Infrarotlicht gemeint, die eine besonders hohe Tiefenwirkung haben.
Für die Therapie wurde die Natur zum Vorbild genommen. Durch die feuchte Erdatmosphäre werden aus der Infrarotstrahlung der Sonne die brennenden und austrocknenden Anteile herausgefiltert.
Gleiches geschieht bei der wIRA-Therapie. Die Infrarot-Quelle ist eine Glühwendel-Lampe mit sonnenähnlichem Spektrum. Die schädlichen Infrarotanteile werden durch einen patentierten Flüssigkeitsfilter ausgeblendet. Nur die tiefenwirksamen und hautschonenden Anteile kommen zur Wirkung.
Durch wIRA kommt es zu einer tiefgreifenden Durchwärmung der Warzenumgebung. Die positiven Folgen sind verbesserte Durchblutung und lokale Steigerung der Immunabwehr. Es gibt auch Hinweise, dass wIRA neben der Erwärmung eine direkte heilungsfördernde Wirkung hat und den Zellen bei der Bewältigung von oxidativem Stress hilft.
Man kann sagen, dass wIRA eine wirksame Hilfe zur Selbsthilfe für den Körper ist. Dieser kann die Warze regelrecht abstoßen oder einschmelzen. Das Ergebnis ist eine narbenfreie, gesunde Haut. Allerdings müssen Patienten bei wIRA etwas Geduld haben, da dieser biologische Prozess einige Wochen dauern kann. Dafür ist die Therapie schmerz- und nebenwirkungsfrei.

Ablauf der Behandlung:
Zu Beginn der wIRA-Behandlung werden die Warzen mit hornhautlösenden Pflastern aufgeweicht. Das ist einfach, schmerzfrei und unschädlich und dauert je nach Stärke der Verhornung zwei bis sieben Tage. Kurz vor der Bestrahlung werden die gelösten Hornanteile schmerzlos abgetragen. Eine wIRA-Bestrahlung dauert dann ungefähr 30 Minuten.
Die Behandlung wird öfters wiederholt, wobei in der Regel zehn Sitzungen in recht kurzen Abständen für den dauerhaften Erfolg erforderlich sind. Je nach Größe und Tiefenausdehnung der Warzen kann die Behandlung auch weniger häufig oder etwas öfter wiederholt werden.
In ein Studien wurde eine sehr hohe Wirksamkeit der wIRA-Therapie nachgewiesen, aber auch bei dieser gibt es in Einzelfällen Therapieversagen.

Kosten:
Die Warzenbehandlung mit wIRA ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Sie wird deshalb nach der gesetzlichen Gebührenordnung für Ärzte in Rechnung gestellt. Die Gesamtkosten der Therapie hängen von der Intensität des Warzenbefalls ab. Eine Bestrahlungssitzung kostet dabei ab 9,55 €.

 


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